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Die neue Bike-Saison

Der Bike-Herbst ist da!

Neun Monate haben wir in diesem Jahr schon hinter uns und die genialen und nur sonnigen Tage sind irgendwie vorbei - der Herbst ist da! Wenn man jetzt rausgeht, ist dann doch direkt mal die Jacke nötig und Abends wird es viel früher dunkel. Man muss isch also besser sortieren, wie und wann man seine Touren fährt. 

Im Gelände dürfte mit den ersten Schauern jetzt auch so langsam der ganze Staub verschwinden und vermutlich durch Matsch ersetzt werden - mit anderen Worten: etwas andere Kleidung ist nicht schlecht. Die kurzen Hosen können erst mal zur Seite geräumt werden und ein paar Schutzbleche am Bike sind auch nicht schlecht.

Wir haben also wieder eine ganze Menge auszuprobieren - auf in den Herbst!

Richtig unangenehm

Kalte Füße, kalte Hände, kalter Kopf und Sonstiges

Wenn ich aufzählen müsste, was mir beim Biken so richtig unangenehm ist, dann fallen mir zuerst kalte Füße ein. Noch schlimmer: nasse, kalte Füße. Dicht gefolgt von kalten (nassen) Händen und natürlich kaltem Kopf. Die Kombination reicht dann gerne auch ziemlich sicher für ein ordentliche Erkältung oder Unsicherheit oder Unkonzentriertheit auf dem Trail. Das braucht kein Mensch!

Kalte Füße

Für mich (außer im Sommer 😊) so ziemlich das Unangenehmste. Das Fahren wird ungenau, die Ausdauer wird vom Schweinehund gefressen und Spaß macht's auch nicht mehr. Im Regelfall liegen die kalten Füße ja daran, dass man irgendwo nass geworden ist und das geht beim Fahren in Nässe und Matsch ja recht einfach. Also sollte es möglichst hoch geschlossen und möglichst wasserdicht sein. Ich habe also zwischen guten & leichten Wanderschuhen und ein richtigen Bike-Schuhen geschwankt. Ich habe ein Paar richtig gute Wanderschuhe von Salewa - verglichen mit "richtigen" Bike-Stiefeln ist aber insbesondere der Gewichtsunterschied deutlich.

Besonders schwierig - finde ich - ist es, eine gute Balance zwischen ausreichend Platz im Schuh (mit Reserve für warme Socken) und gutem Sitz zu finden. Ich habe festgestellt, dass es Schuhe gibt, die man über die Schnürung gut anpassen kann und bei denen dieser Kompromiss gut gelingt und Schuhe, bei denen das gar nicht gut gelingt. Wichtig bei Kälte ist aber gerade dieses leichte Plus an Platz in dem sich Luft als Wärmepolster halten kann.

Kalte Finger, kalter Kopf

Gleich nach den Füßen frieren gerne Kopf und Hände. Bei den Händen muss man sich vermutlich wieder durch eine Reihe von Handschuhen probieren und im Zweifelsfall auch verschiedene Modelle kaufen. Ich hatte ja bei den Grifftests schon festgestellt, dass Schmerzen in Hand und Arm gerne auch von Handschuhen kommen. Eine ausreichende Größe (wieder mit etwas Luft) und die Wasserfestigkeit sind im Herbst/Winter selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich ist für mich ein zweites Paar Handschuhe im Rucksack, falls es doch mal zu nass geworden ist.

Der Kopf ist durchaus etwas trickreicher zu schützen: Solange es "nur" um Kälte geht ist die Sache überschaubar: es gibt viele Angebote an Bandana's, Sturmhauben und mehr. Als Motorradfahrer muss ich aber sagen, dass es im Fachhandel Motorrad besseres Zubehör in dieser Richtung gibt. Also im Zweifelsfall mal einen Abstecher zu Polo, Hein Gericke oder anderen machen - womöglich sind da sogar die Handschuhe interessanter.

Schwieriger wird es mit Regen. Durch die gut belüfteten Helme kommt natürlich jeder Regen, Schnee und Hagel durch. Ich persönlich bin kein richtiger Fan von Helmüberzügen. Mit diesen ziemlich dichten "Plastiktüten" hat man keine Lüftung und schwitzt meist ganz ordentlich - mir ist da die Kapuze der Jacke deutlich lieber, die in Kombination mit einer guten Sturmhaube für mich besser funktioniert.

Wenn's dann wirklich zu kalt wird, werde ich mal den Skihelm ausprobieren…

Und sonst?

Weiter zur Körpermitte gilt ganz einfach das Zwiebelprinzip. Viele Schichten, derer man sich ggfs. entledigen kann, sind besser als eine dicke & warme Schicht. Eine gute (und leichte) Regenjacke gehört immer dazu und zumindest in den Rucksack. Diese leistet auch bei jeder Pause im Wind gute Dienste und hält einem warm.

Bewährt hat sich für mich das Prinzip, dass einem beim Start ein klein wenig zu kalt sein darf. Spätestens nach ein paar Kurbelumdrehungen wird es einem sonst schnell zu warm und im nächsten Moment ist man verschwitzt und es wird kalt. Für Pausen sollte man dann aber immer die genannte Regenjacke oder eine wirklich winddichte Bikejacke dabeihaben, sonst wird's echt hart…

Die Beine?

Da gibt es viele Meinungen von "kurze Hosen - beim Treten wird es schon warm" bis zu "möglichst gut eingepackt" habe ich viel gehört. Ich fahre viel im Gelände und Wald und da sind mir im Herbst und Winter ein paar solide Hosen (sogar die etwas stabileren MTB-Hosen) viel lieber - auch, wenn man mehr drin schwitzt. Besonders achte ich darauf, dass ein guter Abschluss zum Schuh vorhanden ist, damit einem Regen und Matsch nicht von oben in die Schuhe läuft. Die meisten der etwas stabileren MTB-Hosen sind nicht besonders warm, das lässt sich aber mit entsprechenden Bike-Warm-Up's gut kompensieren und je nach Kälte auch gut dosieren. Da diese Hosen nicht besonders atmungsaktiv sind (Nachteil - man schwitzt ganz gut), friert man aber in Pause nur wenig (Vorteil - es geht auch kein kalter Wind durch). Der Schutz bei Stürzen auf den etwas rutschigeren Pisten ist auch nicht zu unterschätzen.

 

Wir haben einiges ausprobiert

Herbst- und Winter Equipment Tests

Hier fehlt leider noch etwas Inhalt - Wir haben einen Haufen Zeug ausprobiert und kommen kaum hinterher...

  • MTB-Hosen - FOX-Racing vs. O'Neal
  • Winter-Rucksack - wie schneidet der FOX-Racing Ranger gegen den getesteten LowePro ab?
  • Schuhe - hoch und wasserdicht von Northwave
  • Klamotten, Klamotten, Klamotten ...
  • ...

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